Maltas MGA veröffentlicht AI Gaming Charter für den Glücksspielsektor
Der freiwillige Rahmen gilt für alle KI-Systeme von Lizenznehmern unabhängig von der Risikokategorie und empfiehlt ein Register, klar definierte Zuständigkeiten sowie die Meldung wesentlicher Änderungen an die MGA.

Die maltesische Glücksspielaufsicht Malta Gaming Authority (MGA) hat die AI Gaming Charter veröffentlicht, eine Reihe freiwilliger Grundsätze für den Einsatz künstlicher Intelligenz im Glücksspielsektor. Die Behörde bezeichnete sie als eine der ersten Initiativen dieser Art in Europa.
Die Charta ändert weder die bestehende EU-Gesetzgebung zu KI noch die Datenschutzvorschriften. Sie gilt für alle von MGA-Lizenznehmern eingesetzten KI-Systeme, unabhängig von der Risikokategorie, die ihnen nach dem AI Act der EU zugewiesen wird.
Lizenznehmer sollen KI-Systeme registrieren und Aufsichtszuständigkeiten festlegen
Im Rahmen der Charta wird Lizenznehmern empfohlen, ein Register ihrer KI-Systeme zu führen, ihre Rolle in der Lieferkette zu bestimmen und die Risikokategorie jedes Systems gemäß dem AI Act der EU einzustufen. Das Dokument empfiehlt zudem, Mitarbeitende aus den Bereichen Compliance, Daten oder Technik mit der Überwachung der Einhaltung der Grundsätze zu betrauen.
Lizenznehmern wird außerdem empfohlen, die MGA über wesentliche Änderungen an ihren KI-Systemen zu informieren, einschließlich neuer Anwendungsfälle wie Betrugserkennung oder Tools für verantwortungsvolles Glücksspiel.
Mehr als 40.000 Dateien aus dem CGA-Datenleck, darunter Angaben zu Eigentümern von Betreibern und Unternehmensunterlagen, sind nun auf einer eigenen Website zugänglich.
Der freiwillige Rahmen gilt für alle KI-Systeme von Lizenznehmern unabhängig von der Risikokategorie und empfiehlt ein Register, klar definierte Zuständigkeiten sowie die Meldung wesentlicher Änderungen an die MGA.
Gaming Compliance International schätzt, dass nicht lizenzierte Anbieter 2025 mit Spielern aus der EU 91,6 Milliarden Euro Bruttospielertrag erzielten und den Staaten dadurch schätzungsweise 22 Milliarden Euro an Steuereinnahmen entgingen.
Das Logo des zu Soft2Bet gehörenden Betreibers wird im Rahmen eines nicht näher bezifferten mehrjährigen Vertrags auf allen drei Trikots des Clubs und auf den Bildschirmen im TD Place zu sehen sein.
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