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Philippinen sperren über 8.000 Händlerkonten wegen illegalem Glücksspiel

Die philippinische Zentralbank sperrte mehr als 8.000 Händlerkonten, die als Schönheitssalons und Bäckereien getarnt waren, tatsächlich aber Zahlungen für illegale iGaming-Betreiber abwickelten.

Die philippinische Zentralbank (BSP) sperrte Konten von mehr als 8.000 Händlerstellen, die als Schönheitssalons, Bäckereien und kleine Geschäfte registriert waren, tatsächlich jedoch Zahlungen für illegale iGaming-Betreiber im Land abwickelten, wie Bloomberg berichtet.

Nach Angaben des stellvertretenden Gouverneurs der BSP wurde die Zentralbank auf Konten gewöhnlicher Händler aufmerksam, über die Tausende kleiner Zahlungen abgewickelt wurden, teilweise ab nur 0,8 US-Dollar, und die zwischen Mitternacht und den frühen Morgenstunden stattfanden. Die Glücksspielaufsicht PAGCOR bestätigte, dass einige dieser Unternehmen selbst illegale iGaming-Betreiber sind, und räumte eine mangelnde Aufsicht über dieses spezielle Segment ein.

Der Fall zeigt, wie illegale Glücksspielanbieter auf den Philippinen getarnte Händlerkonten zur Zahlungsabwicklung genutzt haben, um innerhalb der digitalen Zahlungsinfrastruktur des Landes unentdeckt zu bleiben. Dies veranlasste die Zentralbank zu einer umfassenderen Überprüfung digitaler Zahlungskanäle, die möglicherweise für nicht lizenzierte Glücksspielaktivitäten missbraucht werden.

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