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Australien verhängt $762.000 Strafe gegen Dabble wegen Verstößen gegen Selbstausschluss

Die australische Aufsichtsbehörde ACMA belegte den Betreiber Dabble mit einer Geldstrafe, weil Konten selbstausgeschlossener Spieler offen blieben und ihnen Hunderte Werbenachrichten zugesandt wurden.

Die australische Aufsichtsbehörde ACMA verhängte am 16. September eine Geldstrafe von rund 762.000 US-Dollar gegen den Betreiber Dabble, weil 157 Spielerkonten von Personen, die im nationalen Glücksspiel-Selbstausschlussregister eingetragen waren, weiterhin offen blieben und 839 Werbenachrichten an 165 dieser selbstausgeschlossenen Spieler gesendet wurden.

Weitere Einzelheiten zum konkreten Zeitraum der Verstöße oder zu zusätzlichen Compliance-Verstößen wurden in der Mitteilung der Regulierungsbehörde nicht bekannt gegeben. Die Strafe spiegelt die Durchsetzung des australischen nationalen Selbstausschluss-Systems durch ACMA wider, das lizenzierte Betreiber verpflichtet, Konten von Spielern zu identifizieren und zu schließen, die sich vom Glücksspiel ausgeschlossen haben.

Die Geldstrafe verdeutlicht die anhaltenden Compliance-Herausforderungen für Betreiber bei der wirksamen Umsetzung von Selbstausschlussprüfungen, insbesondere bei Werbekommunikation. In diesem Fall erreichten solche Nachrichten Berichten zufolge weiterhin eine erhebliche Zahl selbstausgeschlossener Spieler, während deren Konten entgegen den Registervorgaben geöffnet blieben. Der Fall unterstreicht die aktive Überwachung der Einhaltung von Spielerschutzpflichten durch ACMA im Rahmen des regulierten australischen Glücksspielmarkts.

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